"Nicht alle Öl- und Gaskessel werden verschwinden", präzisiert er eine seiner zentralen Thesen. Parallel sei das Aus der Atomenergie in Deutschland beschlossene Sache. Erneuerbare Energien könnten inzwischen die Ausfälle durch die Verdrängung alter Kraftwerkstechnik bereits ganz gut kompensieren. Allein in Bayern kämen schon 45 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativen Energien. Insoweit spricht der Amberger OTH-Professor sehr wohl von einem Erfolg der Energiewende. Allerdings lediglich als Teilerfolg. Brautschs technisches Credo lautet Energieeffizienz. Das ist sein Spezialgebiet und bedeutet nichts anderes als rauszuholen, was rauszuholen ist. Hier sieht er massive Defizite und damit ein immenses Einsparpotenzial, das bei entsprechenden Anstrengungen relativ einfach und damit zeitnah umgesetzt werden könne. Steigerung der Energieeffizienz heißt immer auch Minimierung des Energiebedarfs und damit letztendlich CO2-Reduktion. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden weiteren Verdrängung der Primärenergieträger Kohle, Erdöl und Erdgas konzentriert sich der Blick von Brautsch auf elektrischen Strom und Wärme.

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Quelle: Amberg 2034: Nach der Energiewende kommt die Energieeffizienz

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