Das Projekt, mit dem die Marktgemeinde Thalmässing in den sozialen Wohnungsbau eingestiegen ist, ist nicht nur zur Hälfte bereits von Mietern bezogen, es ist nun auch offiziell eingeweiht. Zudem öffnete das Haus am Himmelfahrtstag seine Pforten, so dass sich jeder ein Bild davon machen konnte (siehe eigenen Bericht).

"Ich ziehe den Hut vor der Gemeinde Thalmässing", sagte beispielsweise Landrat Herbert Eckstein, bei der Einweihung vor geladenen Gästen. Die Schaffung von Wohnraum sei "eine immerwährende Aufgabe". Für die eigentlich nicht unbedingt die Kommune zuständig ist. Umso lobenswerter ist für den Kreischef, dass die kleine Landgemeinde die Gunst der Stunde - sprich die großzügige Förderung des Freistaats - genutzt hat, um 15 Wohneinheiten für den kleineren Geldbeutel zu schaffen. In 8 von 16 Kommunen im Kreis Roth geschehe etwas in diesem Sektor, so Eckstein: "Acht Gemeinden können noch etwas tun", schlussfolgerte er messerscharf.

Gerade auf dem Land sei es schwer, Investoren für Mietwohnungen zu finden, beklagte Bürgermeister Georg Küttinger, "die Renditen sind in den Städten höher". Genau deshalb habe sich die Gemeinde entschlossen, das Projekt anzugehen. "Ich bin stolz, dass das Projekt so schnell und reibungslos umgesetzt worden ist", sagte Küttinger. Die reine Bauzeit hat gerade mal ein knappes Jahr in Anspruch genommen. Weil das Haus "Vorbildcharakter" habe, hatte Küttinger zur Eröffnung auch viele Bürgermeisterkollegen aus dem Umland eingeladen.

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Der vollständige Artikel des Donaukuriers kann hier nachgelesen werden:

Einzigartig in ganz Mittelfranken_02.06.2019

Quelle: Donaukurier

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